Braunschweig,

„Sturm pustet Braunschweig ordentlich durch“

So oder so ähnlich könnte es in der Presse tatsächlich gelautet haben - wäre das Szenario der letzten Übung des Geschäftsführungsbereiches Braunschweig ein realer Einsatz gewesen. Morgens um ca. 08:30 Uhr löste das Technische Hilfswerk Alarm aus - alle Mann in die Unterkunft. Kaum daheim von der „Nacht der Bewerber", eine Informationsveranstaltung der Volksbank Hildesheim eG, an der auch das THW in Hildesheim teilgenommen hatte, sprangen die Helfer erneut in ihre noch warmen Uniformen.

Ein Helfer steigt mit schwerem Atemschutz hinab in die Katakomben

Per Kolonnenfahrt ging es dann nach Braunschweig zur Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Als Folgen des Sturmes sind dort einige Unfälle passiert, zu denen neben den Ortsverbänden aus Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter auch das THW aus Hildesheim gerufen worden ist. Die Helfer aus Hildesheim mussten mehrere verunfallte Personen aus einer unterirdischen Versuchsanlage retten. Dies war allerdings nicht so einfach möglich. Dort ist zuvor ein Chemieunfall passiert, so dass die Helfer nur unter Einsatz ihrer Atemschutzgeräte dort hinabsteigen konnten. Geprüft wurden u. a. das zielgerichtete Vorgehen, die Kommunikation mit der Einsatzleitung vor Ort, sowie die Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften. Viele Dinge, auf die zu achten war. Doch die Helfer aus Hildesheim meisterten diese Aufgabe und retteten zwei Personen aus der stark verrauchten Anlage.

Währenddessen kämpften andere Ortsverbände an weiteren Fronten. Von einem Gitterturm musste aus luftiger Höhe eine verunfallte Person per Seilkonstruktion gerettet werden. Ein schwieriges Unterfangen, doch der dort tätige Ortsverband löste die Aufgabe erfolgreich.

Nach einer Abschlussbesprechung, in deren Rahmen noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse aus der Übung an die Ortsverbände weitergegeben wurden, ging es dann erneut per Kolonnenfahrt zurück nach Hildesheim.


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