1960 bis1970

Einige Helfer vor dem ersten Hildesheimer GKW im Jahr 1962
Einweihung der THW-Brücke 1965
Ausbildung im Stegebau an der Innerste in den 60iger Jahren
Ausbildung im Stegebau an der Innerste in den 60iger Jahren
Ausbildung im Stegebau an der Innerste in den 60iger Jahren
Ausbildung im Stegebau an der Innerste in den 60iger Jahren
Kraftfahrerausbildung im Gelände
Der Bergungszug Hildesheim 1970

1961 OB Sievers tritt nach 5 Jahren zurück, erst ein Jahr später übernimmt Johannes Beyerling die Führung des OV für sechs Jahre.

Gleich zu Beginn seiner Amtsperiode muss er sich um die Einrichtung einer neuen Unterkunft kümmern. Die Helfer richteten in viel Eigenleistung die Räume im früheren Pallas in der Burg Steuerwald her. Die Arbeiten zogen sich über einige Jahre hin.

1962 Ein weiteres wichtiges Ereignis für den OV, es findet die Übergabe des ersten Gerätekraftwagens (GKW) an den Ortsverband statt. Bis dahin hatte man auf einen selbst umgebauten Hilfs-GKW vertrauen müssen, der jetzt nicht mehr den Anforderungen entspricht.

1963 Im Februar kam der GKW dann in seinen ersten  realen Einsatz. Im Kreidewerk Söhlde stürzte ein Arbeiter in einen mehrere Meter hohen Trichter aus Beton und erstickt dort. Acht Stunden dauerte die Rettungsaktion, erst als die Helfer den Betontrichter aufgestemmt hatten konnte die Leiche geborgen werden.

Am 1. April 63 war es endlich soweit, die ersten Räume der Unterkunft konnten bezogen werden. Der Umzug und die Renovierung zogen sich aber noch bis 1966 hin.

1964/65 Die Helfer errichten die THW-Brücke über die Innerste unterhalb des Mastbergs. 31 Helfer arbeiteten an 49 Tagen insgesamt 2500 Stunden, bis die Brücke schließlich feierlich an die Stadt Hildesheim übergeben wurde.

Am 17.10.1966 findet die Einweihung der neuen Unterkunft statt, Hohe Ehrengäste sind geladen, aus Bonn reist Regierungsdirektor Zilinski an.

In den folgenden Jahren wird es etwas ruhiger in Hildesheim. Erst 1968 treten durch Entscheidungen auf Bundesebene wichtige Veränderungen ein. Helfer können sich jetzt für 10 Jahre verpflichten um den Grundwehrdienst zu umgehen.

Die Dienste der Helfer finden nun nicht mehr an Wochentagen statt, sondern der Samstagnachmittag ist der Dienstnachmittag. Eine Tradition bis zum heutigen Tag.

Der OV erhält einen Bergungszug (BZ), es werden Bergungsgruppen gebildet, und eine für alle Helfer verbindliche Grundausbildung eingeführt.

Um die Helfer und das zusätzliche Gerät transportieren zu können, werden vom BUND Mannschaftskraftwagen (MKW) beschafft. Zu jedem Bergungszug gehören nun ein GKW und ein MKW sowie ein Zugtruppfahrzeug. So steht es zumindest auf dem Papier, die Realität sieht jedoch anders aus.

1968 Im April steht ein OB-Wechsel ins Haus, OB Beyerling übergibt sein Amt an Hans Liebert.

1969 Ende des Jahres sind die ersten 4 Helfer vom Wehrdienst freigestellt.

Die fehlenden Finanzmittel und damit die nicht zureichende Ausstattung führt dazu das der OV  Ende des Jahres 1969/ Anfang 1970 in eine Krise gerät.

OB Liebert steht dem THW nicht mehr als OB zur Verfügung und legt sein Amt am 27.11.1969 nieder.

Heinrich Ebeling, Geschäftsführer des GFB Hildesheim führt den OV nun selbst. Er schreib an den Landesverband und beklagt sich über die finanzielle Situation. Diese bleibt aber auch in den kommenden Jahren angespannt. Trotzdem bekommt der Ortsverband langsam immer weiteres Material, vor allem auch Fahrzeuge. 

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