1990 bis 2000

Sprengvorbereitung am Flugplatz ein ehemaliger Fallschirmspringer Turm wird gesprengt
Übung mit den Berlinern und Bernburgern in Havelberg 1997
Übung in Northeim-Bau eines Hängesteges
Übung in Northeim-Bau eines Hängesteges
Schornsteinsprengung in Gehrden 1996
Schornsteinsprengung in Gehrden 1996
Sprengung einer Brücke in Rautenberg im Jahr 2000
Sprengung einer Brücke in Rautenberg im Jahr 2000
Sprengung einer Brücke in Rautenberg im Jahr 2000

1989/90 Auch bei der Öffnung der Grenzen und der Wiederherstellung der Infrastruktur waren Hildesheimer THW Helfer aktiv. Im Januar 1990 wird in Zusammenarbeit mit dem Brückenbauzug des OV Wilhelmshaven eine Straßenbrücke über die Ecker errichtet. Die Brücke soll die anderen Grenzkontrollpunkte entlasten.

Auch die Geschäftsstelle Hildesheim ist am Aufbau Ost beteiligt, der DDR-Zivilschutz bat um Unterstützung beim Neuaufbau der Hilfseinheiten nach westdeutschem Vorbild. Den Geschäftsführer Walter Müller auch gerne unterstützte und das nötige Informationsmaterial zur Verfügung stellte.

Auch die Jugendgruppe ist aktiv sie unterstützt das Schulfest in Giesen und macht eine Wochenendfahrt nach Bissendorf.

Die erwachsenen Helfer mussten sich in diesem Jahr einer echten Bewährungsprobe unterziehen. Eine standortverlagerte Ausbildung im Harz stand auf dem Programm. Nach der Ankunft stellte sich die Lage folgendermaßen dar:

"Bei einem schweren Sturm im Harz und einer Explosion in einer ehemaligen Munitionsfabrik sind mehrere spielende Kinder verletzt worden". Bei dieser Übung mussten die Helfer ihr gesamtes Können unter Beweis stellen.

1991 Baut das THW eine Brücke in der Straße " An der Kleinen Venedig" und sorgt so für mehr Verkehrssicherheit da die Fußgänger nicht mehr auf der Fahrbahn gehen müssen, eine Übung die vor allem die Stadt freut die dadurch viel Geld spart.

Auch 1991 stand wieder eine große Übung auf dem Plan, die von den Reservehelfern des OV erarbeitet worden war und die Aktiven des Bergungszuges forderte.

1992 Findet der erste große Hilfsgütertransport statt. Die Helfer brachten Sanitätsmaterial aus einem Lager bei Diekholzen an den Bestimmungsort Moskau.

Eine Tragödie besonderen Ausmaßes ereignet sich im November des Jahres in Nordheim. Bild titelt damals: "Nacht-Express in den Tod:11 Menschen zerquetscht" Auch hier sind die Hildesheimer Helfer vor Ort und helfen.

1994 Reinhard Ernst übernimmt den Posten des Stellvertretenden Ortsbeauftragten, doch es gab noch eine weniger erfreuliche Nachricht. Auf dem Gelände des THW soll wieder Müll bearbeitet werden, das Kompostwerk soll auf das Gelände an der Ruscheplatenstraße.

Es finden weitere Hilfsgütertansporte statt nach Gelendjik, Hildesheims Partnerstadt.

Auch in Aserbaidschan werden die Hildesheimer aktiv, unter Federführung des THW werden Flüchtlingslager eingerichtet, aus Hildesheim nehmen Dietmar Schulz, Ronald Bahr Geschäftsführer des GFB Hildesheim und Rolf Pfeiffer aus Elze an diesem fünf Wochen dauernden Einsatz teil.

Im Oktober 1995 hatten einige Helfer unter Führung von Karl-Heinz Mädel einen besonderen Einsatz, ein 11 Tonnen schwerer steinerner Weizensack musst vor der Richard von Weizäcker Schule in Ottbergen aufgestellt werden. Klar das hier geholfen wurde da sich auch der Namensgeber der Schule zur Einweihung angekündigt hatte.

1996 Die Geschäftsstelle Hildesheim wird im Zuge der THW Neuordnung aufgelöst. Der Ortsverband Hildesheim gehört jetzt zum GFB Braunschweig.

Die Stadt hatte durchgesetzt das der OV umziehen muss. Nur wenige Meter von der "alten Unterkunft" entfernt entsteht auf dem neuen Gelände die neue Unterkunft, schnell sind die Bauarbeiten im Gang der OV erhält einen Neubau.

1997 Der OV ist im Hochwassereinsatz an der Oder die sichern Deiche mit Sandsäcken und bauen einen Anlegesteg.

Nach dem Einsatz finden gemeinsam mit der AWO insgesamt 4 Hilfsgütertransporte nach Breslau statt.

1998 Einsatz in der Hildesheimer Innenstadt bei Bauarbeiten wird eine Fliegerbombe aus den Zweiten Weltkrieg gefunden. Das THW unterstützt die Stadt bei der Evakuierung der Anwohner.

1999 Kommt das Dankeschön aus Polen. Das Bergmannsorchester aus Zabrze bedankt sich musikalisch bei AWO und THW für die geleistete Hilfe.

Ein besonderes Geschenk  machte die Sparkasse der Jugendgruppe im Jahr 2000 die für ihren vielfältigen Aktivitäten leider kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung hatte, das ändert sich nun, die Sparkasse übergibt dem OV einen VW-Bus für die Jugendgruppe.

Im November 2000 findet gemeinsam mit der Firma Kressmann ein Aktionstag statt, viele Passanten informieren sich über die Arbeit des THW.

Weiter2000 bis Heute

 

 

 

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